Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Durchfall

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    Datenschutzerklärung

    13. August 2020
    Die Einnahme vom Pro- und Präbiotika kann sich positiv auf die Darmflora auswirken. Probiotika sind in bestimmten Lebensmitteln wie z. B. Buttermilch oder Sauerkraut zu finden.
      
    22. April 2020
    Die richtige Ernährung oder Entspannung im Alltag kann Betroffenen mit einem Reizdarmsyndrom helfen, die Beschwerden zu lindern.
      
    05. August 2019
    Zur Förderung der Darmgesundheit ist es wichtig, sich ballaststoffreich zu ernähren, viel zu trinken und auf ungesättigte Fettsäuren zu achten.
      

    Durchfall oder Diarrhö ist eine Erkrankung, bei der mehrmals täglich dünnflüssiger oder breiiger Stuhlgang ausgeschieden wird. Daher kann der menschliche Körper pro Tag mehr als drei Liter Wasser und Mineralien verlieren. Es kann eine Austrocknung drohen, also massiver Salz- und Flüssigkeitsmangel. Dies ist der Hauptgrund, warum der Durchfall untherapiert eine große Belastung werden kann. Dauert der Durchfall länger als drei Tage und verschlechtert sich der Zustand und das Wohlbefinden des Patienten erheblich, ist der Gang zum Arzt unumgänglich. Insbesondere ältere Menschen, Kinder unter drei Jahren und Säuglinge sind gefährdet, eine Dehydratation (Austrocknung) zu erleiden. Nach weniger als 24 Stunden können Durchfall und Erbrechen zu einer Austrocknung beim Säugling führen.

    Akuter Durchfall kann durch Bakterien, Viren, Parasiten, durch verdorbene Lebensmittel, Koffein, Teein, Darmgefäßverschlüsse, Bestrahlungen und anderes ausgelöst werden. 90 % aller Durchfälle sind infektiös bedingt. Die Entstehung von chronischem Durchfall kommt oft durch schwerwiegende Erkrankungen zustande, zeigt sich über mehrere Wochen und tritt in Schüben auf. Der Durchfall kann zwischen den Schüben abklingen.

    Die medizinische Forschung unterscheidet zwischen sekretorischem, osmotischem und funktionellem Durchfall. Bei sekretorischem Durchfall sondert der Darm aufgrund einer Entzündung vermehrt Wasser, Salze, Blut oder Schleim ab, bei osmotischem Durchfall befinden sich Stoffe aus der Nahrung im Darm, die Flüssigkeit binden.

    Zu den Ursachen von Durchfall zählen häufig Viren, Bakterien oder verdorbene Nahrungsmittel; diese sind allerdings für die meisten Patienten keine allzu große Gefahr. Auf Fern- oder Schiffsreisen sieht dies oft anders aus. Hier können mangelhafte hygienische Zustände schneller zu einem ernsthaften Problem werden. Der Körper schafft es dann evtl. gerade durch den Durchfall die Verursacher wieder auszuscheiden, bevor sie sich im Körper vermehren bzw. aus dem Darm in diesen eindringen können. Ausreichende Hygienemaßnahmen können helfen, die Entstehung von Durchfall zu vermeiden. Hierzu zählt besonders, sich die Hände gründlich zu waschen und ggf. zu desinfizieren.